Welche neuen Geschäftsmodelle entstehen durch programmierbare Assets?

entdecken sie, wie programmierbare assets innovative geschäftsmodelle ermöglichen und die zukunft der wirtschaft gestalten.

Welche neuen Geschäftsmodelle entstehen durch programmierbare Assets? Forscherinnen des Fraunhofer ISI und Praxispartner wie SAP und Netconomy sehen 2026 einen klaren Trend: die Tokenisierung von Leistungen und Gütern sowie der Einsatz von Smart Contracts schaffen neue digitale Wertschöpfungsketten, vor allem im B2B-Sektor. Diese Entwicklung verändert nicht nur Handelsplattformen, sondern erlaubt auch automatisierte, wertorientierte Geschäftsmodelle für Maschinenbauer und Energieversorger.

Programm ierbare Assets, Tokenisierung und Blockchain: neue Formen digitaler Vermögenswerte

Die Tokenisierung macht aus bisherigen Produkten und Services digitale Vermögenswerte, die sich über Blockchain-Netzwerke handeln, koppeln oder programmieren lassen. Fraunhofer-Analysen zeigen, dass sich B2B-Plattformen in der Industrie bereits in zwei Klassen aufteilen: Plattformen für physischen Produktvertrieb und solche für digitale Dienstleistungen.

Wie Tokenisierung und Smart Contracts B2B-Geschäftsmodelle verändern

Auf diesen Plattformen ermöglichen Smart Contracts automatisierte Leistungsabrechnung und Automatisierung von Lieferketten. Das Fraunhofer ISI untersucht die volkswirtschaftliche Relevanz solcher Plattformen und dokumentiert, wie Tokenisierung Dezentralisierung und neue Erlösformen unterstützt.

Beispiele aus der Praxis zeigen: digitale Vermögenswerte können Nutzungsrechte, Wartungsintervalle oder Energiezertifikate abbilden. Wer heute programmierbare Assets einsetzt, schafft die Grundlage für Pay-per-Use-Verträge, sekundäre Märkte und automatisierte Lizenzmodelle. Weitere Details zur Infrastruktur des digitalen Marktes finden sich in Marktanalysen zur NFT-Infrastruktur 2026, die Mechanismen und Plattformbau beschreiben. NFT-Infrastruktur 2026

entdecken sie, wie programmierbare assets innovative geschäftsmodelle ermöglichen und die zukunft der wirtschaft verändern.

B2B-Commerce, Digital Maturity und Geschäftsmodelle für Maschinenbauer

Die begleitende Studie zum B2B digital Commerce analysiert die digitale Reife von Großunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gemeinsam mit SAP und Netconomy wurde ein Digital Maturity Check entwickelt, der konkrete Handlungsfelder für Vertriebsmodelle und Plattformintegration aufzeigt.

Von Services zu SaaS: Wertorientierte Preismodelle und Plattformstrategien

Maschinenbauer nutzen Daten, um aus erzielten Effizienzgewinnen neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Ein oft zitiertes Beispiel ist eine KI-Lösung, die 10 Prozent Effizienzsteigerung erzielt; spart ein Kunde 1 Million Euro jährlich, so kann ein teilweiser Erlösanteil als Preismodell gerechtfertigt werden. Solche value-based pricing-Ansätze sind ein Schlüsselinstrument, um digitale Produkte wirtschaftlich zu vermarkten.

Die Metropolregion Stuttgart gilt als Vorreiter: KMU dort zeigen hohe Innovationsfähigkeit bei digitalen Angeboten, besonders im Maschinenbau und in der Elektronik. Die Herausforderung bleibt, herstellerunabhängige Softwarelösungen zu entwickeln, um Lock-in-Effekte zu vermeiden und branchenspezifische Netzwerke zu öffnen. Weitere Instrumente und Benchmarks aus dem Forschungsprojekt helfen Unternehmen bei der praktischen Umsetzung. Fraunhofer ISI

Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und neue Revenue Streams durch digitale Assets

Die Produktion verursacht rund 30 Prozent der weltweiten Emissionen. Vor diesem Hintergrund verschieben sich Prioritäten: Nachhaltigkeit wird zum Geschäftsmodelltreiber. KI und Datenanalysen verbessern Energieeinsatz und ermöglichen Prognosen für den Energiebedarf.

KI-gestützte Automatisierung als Grundlage für digitale Geschäftsmodelle

Mit KI lassen sich Verbrauchsspitzen vorhersagen und Energieeinkauf optimieren. Produzenten, die Daten von Maschinen sammeln, können daraus Software-as-a-Service-Angebote entwickeln, die nicht nur Kosten senken, sondern auch neue Umsätze generieren. Entscheidend ist die Interoperabilität: Software muss herstellerübergreifend funktionieren, um breite Effizienzpotenziale zu heben.

Projekte wie WICE untersuchen den Wandel hin zu einer Industrial Collaborative Economy, in der geteilte digitale Assets und Plattformen politische und wirtschaftliche Effekte entfalten. Für die Industrie heißt das: Die Kombination aus Tokenisierung, Dezentralisierung und prozessübergreifender Automatisierung schafft neue Geschäftsmodelle — von Pay-per-Use bis zum sekundären Handel mit digitalen Rechten.

Kurz: programmierbare Assets transformieren Geschäftsmodelle in der Industrie, indem sie digitale Vermögenswerte, automatisierte Vertragsausführung und neue Erlösmechaniken zusammenführen. Die nächsten Schritte für Unternehmen sind technische Integration, rechtliche Klärung der Tokenisierung und der Aufbau interoperabler Plattformen.